Wilhelm Tell

27. Jun. 2021, 18:00 Uhr @ 21. Internationale Schillertage | Online-Vorstellung
21. Internationale Schillertage

18.00 Uhr

Wilhelm Tell

von Friedrich Schiller | Deutsches Nationaltheater Weimar

 

Schiller entwirft drei Handlungsstränge: Wilhelm Tell weigert sich, den auf dem Marktplatz provokant zur Schau gestellten Hut des brutalen Burgvogts Gessler zu grüßen. Um ihn zur Räson zu rufen, zwingt Gessler Tell, einen Apfel vom Kopf seines ihn begleitenden Sohnes zu schießen. Eine Todfeindschaft ist damit besiegelt. Parallel proben die vom Habsburger Kaiserreich unterdrückten Schweizer den geheimen Widerstand. Und dann gibt es noch die konfliktreiche Beziehung zwischen Berta von Bruneck und Ulrich von Rudenz, die beide in verschiedenen politischen Lagern stehen und ihre Liebe in den sich überschlagenden Ereignissen auf den Prüfstand stellen müssen. Kein Drama wurde so oft zur politischen Stellungnahme herangezogen wie »Wilhelm Tell« – ist es das »Revolutionsdrama« schlechthin? Jan Neumann untersucht es auf seine Aktualität. Im Programm der 21. Internationalen Schillertage läuft eine Aufzeichnung der Inszenierung als Theater-Stream.

 

Regie: Jan Neumann Bühne: Oliver Helf Kostüme: Nini von Selzam Musik: Johannes Winde Video: Andreas Günther (Who-be) Dramaturgie: Beate Seidel

Mit: Tell / Johannes Parricida: Krunoslav Šebrek | Walter Tell: Nicolai Šebrek | Ruodi / Hedwig / Konrad Hunn / Friesshard / Ausrufer / Herrmann Gessler: Nadja Robiné | Werner Stauffacher / Fischer / Herrmann Gessler: Max Landgrebe | Arnold vom Melchtal / Werni / Herrmann Gessler: Bastian Heidenreich | Landbergischer Reiter / Werner Freiherr von Attinghausen / Walther Fürst / Herrmann Gessler: Sebastian Kowski | Ulrich von Rudenz / Rösselmann / Herr Stüssi / Herrmann Gessler: Nahuel Häfliger | Kuoni / Gertrud / Berta von Bruneck / Struth von Winkelried / Frau Stüssi / Herrmann Gessler: Isabel Tetzner | Landbergischer Reiter / Klaus von der Flüe / Leuthold / Herrmann Gessler: Gulab Jan Bamik || Alphornensemble Weimar

 

Dauer: ca. 3 Stunden

In deutscher Sprache

 

ab ca. 21.00 Uhr

Nachgespräch zu »Wilhelm Tell«

 

Szenenfoto »Wilhelm Tell«: Candy Welz