Maria Stuart

25. Jun. 2021, 19:30 Uhr @ Nationaltheater Mannheim
21. Internationale Schillertage

19.30 Uhr Vorfilm

Geisterspiele: Nänie

Videoarbeit von hfs_ultras | Uraufführung | Auftragswerk

Ein filmischer Trauergesang auf das, was wir vermissen: denn das Gemeine geht klanglos zum Orkus hinab. Die vier Hobbyfußballerinnen kriegen schon seit Monaten keine Mannschaft mehr zusammen. Sie haben schwere Verluste erlitten und doch kommen sie standhaft früh morgens zum Training. Ihre kollektive Klage um das Verschwinden des Spiels ruft nicht nur die Geister eines Ultra-Chors, sondern auch eine Göttin herbei. Sie pfeift die Spielerinnen Achilles, Adonis, Eurydike und Orpheus ins Ultra, das Jenseits. Doch in Deutschland ist nichts heilig: frisch verstorben erwartet sie statt der ersehnten Gemeinschaft der Trauernden nur Kuchen und Wurst.

Regie: Theresa Thomasberger Drehbuch und Konzept: Theresa Thomasberger, Iven Yorick Fenker Kostüm: Lena Katzer Kamera: Nils Schröder Sound: Oskar Mayböck Ton: Jascha Fenker Regieassistenz: Eva Steffgen, Jascha Fenker Dramaturgie und Fußballregie: Iven Yorick Fenker

Mit: Yanina Surimana Cerón Klewer | Bineta Hansen | Eunsoon Jung | Malaya Takeda | Sarah Claire Wray

 

Eine Filmproduktion von SCHIEFER Film

Eine Koproduktion von den hfs_ultras mit dem Nationaltheater Mannheim.

 

 

Im Anschluss

Maria Stuart

von Friedrich Schiller  | Deutsches Theater Berlin

Maria Stuart, katholische Königin von Schottland, ist vor ihrem Volk geflohen, das ihr Auftragsmord an ihrem Gatten vorwirft. In England erhofft sie von ihrer Cousine, der protestantischen Königin Elisabeth, politisches Asyl, erhebt aber gleichzeitig Anspruch auf deren Krone. Sie wird gefangen genommen, doch Marias Glanz strahlt auch aus dem Kerker heraus. Nach mehreren vereitelten Mordanschlägen auf Königin Elisabeth, die Maria angelastet werden, droht ihr die Hinrichtung. In Elisabeths Beraterstab gehen die Meinungen darüber auseinander, ein Versöhnungsversuch in Form eines Aufeinandertreffens der beiden Königinnen scheitert. Dennoch zögert Elisabeth, das Todesurteil zu vollstrecken. Sie fürchtet die Entscheidung in einem Duell, das keine Siegerin kennen wird. Schiller zeichnet ein Tableau von Mächtigen, die Verantwortung scheuen und an ihren Positionen ersticken. Er zeigt sie dabei als menschliche Charaktere, die isoliert und unfrei immer wieder bei sich selbst landen. Die Inszenierung von Anne Lenk wurde zum Berliner Theatertreffen 2021 eingeladen. Im Programm der 21. Internationalen Schillertage läuft eine Aufzeichnung der Inszenierung als Theater-Stream.

 

Regie: Anne Lenk Bühne: Judith Oswald Kostüme: Sibylle Wallum Musik: Camill Jammal Licht: Cornelia Gloth Dramaturgie: David Heiligers 

                         

Elisabeth, Königin von England: Julia Windischbauer | Maria Stuart, Königin von Schottland: Franziska Machens | Baron von Burleigh: Enno Trebs | Graf von Leicester: Alexander Khuon | Graf von Shrewsbury: Jörg Pose | Graf Aubespine, französischer Gesandter / Wilhelm Davison, Staatssekretär: Caner Sunar | Amias Paulet, Hüter der Maria: Paul Grill | Mortimer, Paulets Neffe / Melvil, Freund Marias aus früheren Tagen: Jeremy Mockridge

 

Dauer: ca. 2 Stunden und 15 Minuten

In deutscher Sprache

 

ab ca. 22.00 Uhr

Nachgespräch zu »Maria Stuart«

 

 

Szenenfoto »Maria Stuart«: Arno Declair