Made of Mannheim

18. Jun. 2021, 19:30 Uhr @ 21. Internationale Schillertage | Online-Vorstellung
21. Internationale Schillertage

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Made of Mannheim

von Chris Thorpe und Javaad Alipoor | Uraufführung | Auftragswerk

Inspiriert von Schillers Drama »Jungfrau von Orleans« entwickeln die britischen Theatermacher Javaad Alipoor und Chris Thorpe einen Theater-Film für die 21. Internationalen Schillertage. In einer Recherchephase in Mannheim befragten sie Bürger*innen der Stadt zu ihren Idealen und Glaubenssätzen. Auf Grundlage dieser Begegnungen haben sie ein Theaterstück geschrieben, das den Weg einer heutigen Johanna durch die Quadratestadt beschreibt und den Träumen einer diversen Gesellschaft nachspürt. Dem Versmaß Schillers und der Kraft seiner Sprache folgend, ist ein Text entstanden, der nach dem Gemeinschaftsgefühl einer vielfältigen Stadt sucht. In ihrer Inszenierung arbeiten sie mehrsprachig und mit audiovisuellen Komponenten, sodass der Text zu einer Partitur von Mannheims Visionen wird.

 

Text und Regie: Chris Thorpe / Javaad Alipoor Bühne und Kostüm: Sophie Lichtenberg Video und Ton: Hanna Green Dramaturgie: Inka Neubert Regieassistenz: Jana Nerz Übersetzung: Hakan Silahsizoglu (Türkisch), Katharina Schmitt (Deutsch)


Mit: Derya Ekinci | Cem Göktas | Oscar Olivo | Jacques Malan | Sina Peris

 

In deutscher, englischer und türkischer Sprache mit Untertiteln

 

Eine Produktion von Javaad Alipoor Company in Koproduktion mit den Internationalen Schillertagen 2021 / Nationaltheater Mannheim und Theaterhaus G7, gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

 

 

Im Anschluss an die Vorstellung

Stadt(nach)gespräch »Made of Mannheim«

Wie gestaltet sich unser Zusammenleben in Mannheim? Was heißt eigentlich »zusammen«? Und was kann das Theater von einer weiblichen Stadtgesellschaft lernen?

Um dieser Frage nachzugehen, gründet das Theaterhaus G7 in Kooperation mit dem NTM das Projekt »Johannas Visionen«. Zehn Frauen*, die als Vertreterinnen* der Stadtgesellschaft die Festivalbesetzerinnen* der Schillertage bilden. Sie hinterfragen das Festivalmotto und gestalten die Nachgesprächsreihe »Stadt(nach)gespräch«. Sie recherchieren und forschen, um schließlich Forderungen und Wünsche zu formulieren, wie eine andere Stadtgesellschaft denkbar wäre und wie Zusammenleben heute in Mannheim aussehen sollte.