TANZ FOKUS EDUARDO FUKUSHIMA

13. Mär. 2021, 20:00 Uhr @ Theater Freiburg
THEATER FREIBURG

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Sie haben am 13.03.2021 keine Zeit? Kein Problem! Die Aufzeichnung des Tanzfokus ist danach drei Tage als Video on Demand verfügbar.
 

Im Anschluss an den Tanzfokus am 13.03.2021 findet ein virtuelles Publikumsgespräch mit Eduardo Fukushima, Beatriz Sano und dem Team der Tanzsparte via Zoom statt. Weitere Informationen dazu finden Sie auf Ihrem Ticket. 


Die Tanzsparte des Theater Freiburg präsentiert im März die Arbeiten HOMEM TORTO (2013) und O QUE MANCHA (2019) des aufstrebenden Choreografen Eduardo Fukushima aus Brasilien. Über seine Arbeit sagt er selbst „Es ist kein Ballett, keinerlei zeitgenössische Technik, weder orientalischer noch brasilianischer Tanz. Es ist ein Tanz ohne Ursprung.“

Das Solo HOMEM TORTO (eng. Crooked man) wurde für eine ganz spezielle Spielstätte in Venedig kreiert, nämlich für den Speisesaal der Fundazione Giorgio Cini, einem ehemaligen Kloster aus dem 14. Jahrhundert. In dem Stück ist Eduardo Fukushima selbst als „gekrümmter Mann“ zu sehen, der ein präzise choreografiertes Wechselspiel verschiedenster Bewegungen darbietet. Innerhalb weniger Sekunden verändern sich seine Körperhaltungen und er selbst springt von einem Extrem ins nächste: von hart zu weich, von leidend zu leidenschaftlich, von schwach zu stark. Begleitet wird er hierbei vom knackigen Elektrobeat des brasilianischen Musikers Tom Monteiro.


Das Duo O QUE MANCHA (eng. What stains) ist Teil des Projekts „Les Flaneurs“, welches Eduardo Fukushima gemeinsam mit der brasilianischen Tänzerin Beatriz Sano und dem polnischen Theaterdirektor Michal Borczuch realisiert. Im Rahmen künstlerischer Residenzen in den Straßen von São Paulo und Warschau beschäftigten sich die Künstler_innen eingehend mit der körperlichen Erfahrung des Flanierens, sprich des Sich-Treiben-Lassens und ergründeten die physischen Empfindungen während ihrer langen Spaziergänge. Diese körperliche Erfahrung verknüpfte Fukushima mit östlichen Bewegungspraktiken unter besonderer Berücksichtigung der Atmung und Vibrationen des Körpers. Schließlich übertragen sich die Bewegungen auch auf die Stimme und finden ihren Ausdruck im Weinen und Lachen, im Klang und in der Stille.

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