Road to lunatic - Let's Talk Music

15. Mai. 2021, 19:00 Uhr @ Leuphana Universität

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Spendenziel: 550€

Wir bemühen uns darum so vielen wie möglich Zugänge zu Kultur zu bieten. Deshalb haben wir uns dazu entschieden diese Veranstaltung kostenfrei anzubieten. Dennoch steckt viel Arbeit in der Produktion dieses Events. Wir würden gern die Beteiligten, die diesen Stream ermöglichen fair entlohnen. Unterstützt uns gern dabei und lasst eine Spende da um Kulturschaffenden in der jetzigen Situation Stabilität zu bieten. 

 

Nachdem die zweite Veranstaltung der road to lunatic, die lunissage, ein voller Erfolg war, surfen wir weiter auf unserer Glückswelle hin zum nächsten Stop der road to lunatic 🏄. „let’s talk music“ wird am 15. Mai aus dem Auditorium der Leuphana Universität Lüneburg gestreamt und bietet euch eine spannende Podiumsdiskussion über Rassismus und Diskriminierung in der Musik 🎶, mit einem anschließendem Live-Konzert. Das Ziel dabei soll sein, Musik verschiedener Genres zu reflektieren und unterschiedliche Perspektiven auf diese aufzuzeigen.

 

Zu den Speaker:innen:

  • Nava Zarabian

Nava Zarabian ist Musik- und Islamwissenschaftlerin, sowie als Bildungsreferentin in der Bildungsstätte Anne Frank aktiv. In verschiedenen Artikeln, unter anderem für die Plattform HipHop.de, beschäftigte Nava sich mit rassistischen Strukturen in der Musik und wie diese durch antirassistische Aufklärungsarbeit abgebaut werden können. Sie leitet das Projekt „Dem Hass keinen Raum geben! Empowerment gegen Hate Speech für Migrantische Selbstorganisationen“ und war außerdem Anfang des Jahres Teil des Panel Talks "Die beste Instanz" (welche von Enissa Amani als Reaktion auf die viel kritisierte WDR-Sendung "die letzte Instanz" initiiert wurde.)

  • Jakob Nierenz

Jakob ist ein in den USA und Deutschland ausgebildeter Cellist und spielt überwiegend sogenannte „Klassische Musik“. In seiner künstlerischen Arbeit engagiert er sich dafür, Plattformen und musikalische Räume zu schaffen, die Platz für Diversität und kreative Teilhabe bieten. 

  • Dena Zarrin

Die Sängerin Dena Zarrin fordert unter dem Namen MADANII gemeinsam mit LLUCID musikalische und kulturelle Stereotype heraus. Das zeigt sich nicht nur in der Implementierung traditioneller iranischer Musik in RnB- und Popsongs. Auch Zarrins musikalische Verarbeitung persönlicher Erfahrungen und Gefühle als Deutsch-Iranerin sowie die Konfrontation westlicher Stereotypisierung von Kulturen insbesondere des Nahen und Mittleren Ostens spielen eine bedeutende Rolle in ihrer Kunst. 

 

Performance

  • MADANII & LLUCID

Das Duo MADANII & LLUCID schlägt unerwartete Brücken zwischen Verruchtheit und Eleganz, Underground und Pop sowie Ekstase und Hypnose. Singles wie ROSEMVRY und SOBER und die erste EP ILLEGAL ALIIEN aus dem Jahr 2020 zeigen die Einzigartigkeit des Sounds des Duos, der sich aus der Kombination aus elektronischer Popmusik, RnB und nicht zuletzt Elementen persischer Folklore zusammensetzt. MADANII & LLUCID entziehen sich einer eindeutigen Zuschreibung, ziehen ihr Publikum jedoch unwiderruflich in ihren Bann.