Puisque Vous Partez en Voyage…

25. Nov. 2020, 18:45 Uhr @ Woelfl-Haus
Woelfl-Haus Bonn

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Eine Veranstaltung des Institut français Bonn in Kooperation mit dem Woelfl -Haus Bonn (Organisation: APOLLΩN Musikoffizin OHG)

 

Ausführende:
Studierende der Liedakademie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Anna Sayn: Sopran | Simon Langenegger: Bariton | Soowon Han: Bariton | Ayane Tachiki: Klavier Ayaka Kodoi: Klavier | Nika Afazel: Klavier | Einstudierung: Chloé Laufen und Sabine Wehr-Zeller

Sechs Musiker*innen der Musikhochschule Köln, drei Pianist*innen und drei Sänger*innen, tauchen in die französische
Kultur ein und nehmen uns mit auf eine musikalische Reise von den klassischen Melodien Faurés bis zum Volkslied von
Michel Legrand, mit Texten von Hugo bis Prévert. Satie und Poulenc führen uns von einem Universum ins andere und
bringen uns zusammen. Seltene Perlen, Melodien, die uns an unsere Kindheit erinnern werden.
Gute Reise!

 

Ayaka Kodoi wurde 1990 in Nagasaki, Japan geboren und begann im Alter von drei Jahren Klavier zu spielen. Nach ihrer Schulzeit, in der sie den Musikkurs der Kwassui-Oberschule in Nagasaki und die Yamaha-Musikschule besuchte, studierte sie Klavier bei Prof. Ichiro Kato in Tokio und bei Prof. Gerald Fauth in Leipzig, sowie seit 2018 Liedgestaltung bei Prof. Ulrich Eisenlohr in Köln. Zusätzliche wichtige Impulse bekam sie durch Masterclasses von Robert D. Levin, Markus Becker, Jacob Leuschner, Pascal Devoyon, Willem Brons, Patrick Zygmanowski, Akiyoshi Sako, und Akira Imai. Bei nationalen Wettbewerben gewann sie verschiedene Preise und Auszeichnungen. Sie trat als Solistin und Begleiterin im In- und Ausland im Rahmen zahlreicher Konzerte auf und wurde auch während ihrer Studienzeit in Deutschland als Solistin zu Konzerten in Japan eingeladen. Soowon Han wurde am 8. Februar 1990 in Incheon, Korea geboren. Er hat Vokalmusik als Countertenor angefangen und später die Pusan National Universität besucht. Später hat er seine Rolle zu Bariton gewechselt, und das führte dazu, dass er an der Hanyang Universität bei prof. Locky Chung angenommen wurde. Während seiner Schulzeit trat er verschidene Konzert auf, und hatte er Musikalischer Kurs in Centre de Musique Baroque de Versailles(CMBV) in Frankreich 2014 gewann er den Sonderpreis beim 25. Koreanische Schubert Gesellschaft Musikwettwerb. Er erhielt auch jedes Jahr ein Stipendium für exzellenten Gesang und für exzellente Noten während seiner Universitätsjahre in Korea. Zum Zeitpunkt seines Abschlusses hat er seinen Abschluss an der
Spitze gemacht. Nach seinem Abschluss arbeitete er im Nationalchor und hatte eine Vielzahl musikalischer Erfahrungen und kam nach Deutschland. Bereits während seines Studiums wirkt er in diversen Konzert ,Oratorien und Opernproduktionen der Hochschule mit, wie mit Basssolist in „H moll Mess“ von J. S. Bach und „Schöpfung“ F. J. Haydn. Im Jahre 2020 ist er Stipendiat der „Stiftungen der Stadt Köln zur Förderung des Musikstudiums“. Seit 2019 studiert er an der HfMT bei Prof. Raimund Nolte
Master Lied/Konzert.

 

Anna Christin Sayn entdeckte im Alter von zwölf Jahren ihre Leidenschaft für den Gesang. Die Sopranistin absolvierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln die Studiengänge für Gesang und Gesangspädagogik, den Master of Music Musiktheater und befindet sich aktuell im Masterstudiengang für Lied und Konzert. 2017 feierte sie am Theater Aachen ihr Operndebüt, sang darauf u. a. am Theater Solingen und übernahm die Partie der Susanna aus Mozarts „Le nozze di Figaro“ in einer Fassung der Rheinischen Opernakademie Köln. Im Jahr 2019 trat sie mit der zeitgenössischen Kammeroper „Gestohlenes Leben“ bei landesweiten Gastspielen auf und sang im vergangenen Februar für das Bonner Hofgarten Orchester die Gretel aus der hochromantischen Märchenoper von Humperdinck. Zuletzt war sie beim Festival der deutschen Sprache als Papagena in Mozarts „Die Zauberflöte“ zu erleben. Mittlerweile ist ihre erste CD mit Werken des in der NS-Zeit verfemten Ernst Bachrich unter dem Label EDA veröffentlicht. Seit 2019 ist Anna Christin Sayn Stipendiatin des Bonner Richard Wagner Verbandes.

 

Simon Noah Langenegger - Der 1996 im Berner Seeland (Schweiz) geboren und aufgewachsene Bariton nahm seinen ersten Gesangsunterricht mit 8 Jahren,
u.a. bei Gisela Stoll und Iris Eggler. In seiner Jugend lernte er zusätzlich auf dem Klavier und der Gitarre zu musizieren. Am Gymnasium Biel-Seeland erwarb er 2015 die Maturität mit Schwerpunktfach Musik, spezialisiert auf Gesang. Vom Herbst 2015 studierte er klassischen Gesang an der Hochschule der Künste Bern in der Klasse von Prof. Kai Wessel. Nach dem Abschluss des Bachelors in Bern, studiert er nun im Master Lied und Konzert an der Hochschule für Tanz und Musik Köln in der Gesangsklasse von Prof. Kai Wessel und den Liedklassen von Prof. Ulrich Eisenlohr und Prof. Stefan Irmer. In den vergangenen Jahren besuchte er mehrere Meisterkurse unter anderem bei Michael Volle und Prof. Uta Schwabe und sang als Solist mehrere Kantaten und Messen. Er sang unterschiedlichste Liederabende u.a. mit Ayane Tachiki als Pianistin. Als Solist wirkte er bei den Freilichtspielen Moosegg in der Produktion des Schwarzwaldmädels sowie beim Projekt Castor&&Pollux des
Heidelberger-Frühlings. Darüber hinaus wird er öfter vom Konservatorium Biel zu Konzertauftritten eingeladen. Erfahrungen im Aufnahmestudio sammelte er sowohl bei einem Projekt der HKB mit Liedern aus des Knaben Wunderhorn von Gustav Mahler als auch im Rahmen der Campus-Kozerte des WDR 3, wo er die erste Abtheilung der Winterreise von Franz Schubert vortrug. Nebst seinen Tätigkeiten als Sänger sammelte er Erfahrung als Dirigent beim Kirchenchor Gottstatt.

 

Nika Afazel wurde 1994 in Teheran geboren. Mit 5 Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht von Hamidreza Rezayi. Im Jahr 2005 wurde sie im Iran an der Fachoberschule für Musik in die Klavierklasse des bekannten Pianisten Gagik Babayan aufgenommen. Mit 15 Jahren gewann sie den ersten Preis des Musikschulwe-bewerbs. Es folgten weitere Festivals und Preise. Im Jahre 2011 absolvierte sie ihren Schulabschluss und trat danach als Künstlerin mit wechselnden Ensembles in Erscheinung. Mit 18 Jahren kam sie nach Deutschland und wurde an der Hochschule für Musik und Tanz in der Klasse von Prof. Jacob Leuschner aufgenommen. Meisterkurse bei Alexander Lonquich, Claudio Martinez Mehner, Alan Weiss, John Perry, Robert Levin, Felix Gottlieb ergänzten ihre Klavierausbildung. Weiterhin trat sie sowohl als Solistin als auch im kammermusikalischen Rahmen auf. Zum Wintersemester 2015 hin wechselte sie in die Klasse von Prof. Sheila Arnold. Seit 2016 nimmt sie Liedgestaltungsunterricht bei Prof. Stefan Irmer und trat zum Wintersemster 2017 ihr Liedgestaltungsstudium bei Prof. Ulrich Eisenlohr an. Seit Wintersemester 2018 studiert sie weiter als Erasmusstipendiatin an der Conservatoire national supérieur de musique et de danse in Paris. Desweiteren ist sie Sonderpreisträgerin des Rhein-Ruhr-Liedduowe- bewerb 2017, Preisträgerin des Chance Festival in München 2018, Baldowski Preis in Baldham 2018 und Gourani- Akademie Preis in München 2018.

 

Die 26-jährige Pianistin Ayane Tachiki aus Yokohama spielt schon seit ihrem 2. Lebensjahr Klavier, sie konnte dadurch schon an mehreren Musikwettbewerben in Japan teilnehmen und Preise gewinnen. Das Abitur, im Hauptfach Klavier, machte sie an der Toho Gakuen Highschool unter Prof. Mikami Katurako , bei dieser Professorin schloss sie auch ihren Bachelor erfolgreich ab. Seit dem Ayane Tachiki in Deutschland ist studiert sie im Master-Studiengang Klavier solo bei Prof. Florence Millet an der Musikhochschule Köln. Während ihres Studiums spielte sie auf verschiedenen Konzerten und nahm am 8 Brücken Festival Zimmermann teil. 2018 war sie beim Echo in Montepulciano, dort machte sie Bekanntschaft mit einem jungen Komponisten. Des Weiteren hat sie beim ChopinPlus Wettbewerb einen Sonderpreis
gewonnen.Sie wurde bei einer Solistenauswahl in der Hochschule und wird im Mai 2021 in einem Historischen Saal in Wuppertal mit dem Hochschulorchester spielen.Seit Oktober 2019 studiert sie Liedgestaltung bei Professor Ulrich Eisenlohr.