Persona + Nachgespräch

20. Mär. 2021, 20:00 Uhr @ Berlin

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EXTRA: Nachgespräch mit Sonja Anders (Intendantin Schauspiel Hannover), Anna Bergmann (Schauspieldirektorin Staatstheater Karlsruhe) und Kitte Wagner (Intendantin Stadsteater Malmö)

PERSONA
von Ingmar Bergman
Regie: Anna Bergmann

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Der Stream "Persona" ist kostenlos. Gerne können Sie das Streaming-Angebot des Deutschen Theaters mit einem Support-Ticket unterstützen. Der Stream startet pünktlich um 20 Uhr und läuft in Echtzeit bis 21.30 Uhr. Mit englischen Untertiteln. Im Anschluss Nachgespräch mit Sonja Anders (Intendantin Schauspiel Hannover), Anna Bergmann (Schauspieldirektorin Staatstheater Karlsruhe) und Kitte Wagner (Intendantin Stadsteater Malmö).

Mit: Karin Lithman, Corinna Harfouch, Franziska Machens und Andreas Grötzinger

1965 lag der schwedische Regisseur Ingmar Bergman mit Lungenentzündung im Krankenhaus. Im Krankenzimmer entwarf er das Drehbuch für seinen experimentellen Spielfilm Persona. Später sagte er, Teile des Films entsprächen einem "Gedicht über seine persönliche Situation". "Ausgebrannt, wie tot", habe er sich gefühlt, gedacht, er könne nie wieder etwas erschaffen. Im Drehbuch wird der Krankenschwester Alma die Pflege für die gefeierte Filmschauspielerin Elisabet Vogler übertragen. Diese hatte nach einer Vorstellung von Elektra aufgehört zu sprechen. In einem Haus am Meer verbringen die zwei ungleichen Frauen einen vorerst unbeschwerten Sommer. Alma spricht. Elisabet hört zu. Als Alma einen Brief findet, in dem sich Elisabet über sie lustig macht, kippt die Situation. Tatsächlich geht es in Persona um mehr als nur Depression oder Erschöpfung. Vielmehr gründet der Kern des Stoffes auf einer tiefgehenden Skepsis an der Konstruktion der Identität des Menschen. Beide Frauen im Stück stellen diese Fragen gleichermaßen und verschmelzen darin miteinander. In Anna Bergmanns Inszenierung spiegelt sich dieser Gedanke auf besondere Art: Die zwei Darstellerinnen werden im Laufe der Koproduktion Malmö – Berlin die Rollen tauschen: spricht zuerst die eine, übernimmt die andere ihre Rolle, wenn Land und Theater gewechselt werden.

Regie: Anna Bergmann
Bühne: Jo Schramm 
Kostüme: Lane Schäfer
Musik: Hannes Gwisdek
Licht: Sven Erik Andersson
Video: Sebastian Pircher
Dramaturgie: Sonja Anders,
 Felicia Ohly

Koproduktion mit dem Malmö Stadsteater
Eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2019

Die Premiere war am 30. November 2018 in den Kammerspielen.

Zur Website des Deutschen Theaters Berlin

Während des Streams stehen wir bei Fragen oder Anmerkungen im Chat zur Verfügung. Bei technischen Schwierigkeiten oder Problemen mit dem Ticketing wende dich bitte an support@dringeblieben.de.

 
PERSONA
by Ingmar Bergman
Director: Anna Bergmann

The stream "Persona" is free of charge. You are welcome to support the Deutsches Theater's streaming offer with a support ticket. Stream on 20 March 2021 from 8 - 9.30 pm (Live-Stream). With English subtitles.
After the stream: live follow-up discussion with three theatre women who were involved in the production: Director Anna Bergmann (Director of Drama at Staatstheater Karlsruhe), Dramaturg Sonja Anders (Intendant Schauspiel Hannover since 2019), and Kitte Wagner (Intendant Stadsteater Malmö) - in German language.

With: Karin Lithman, Corinna Harfouch, Franziska Machens und Andreas Grötzinger

In 1965, the Swedish director Ingmar Bergman was hospitalised with pneumonia. In his hospital room, he came up with the screenplay for his experimental feature film Persona. Later, he said that parts of the film corresponded to a "poem about his personal situation". He felt "burnt out, as if dead", and thought he could never create anything ever again. In the screenplay, the nurse Alma is assigned to care for the acclaimed actress Elisabet Vogler. She has stopped speaking after a performance of Elektra. In a house by the sea, the two very different women spend a carefree summer. Alma speaks. Elisabet listens. When Alma finds a letter in which Elisabet makes fun of her, the situation spirals out of control. Persona is more than just a tale about depression or exhaustion. Rather, at its core, the material is based on a profound scepticism about the construction of human identity. Both women similarly pose these questions and merge into one other. In Anna Bergmann’s production, this concept is reflected in an extraordinary way: the two actresses who play these female characters will change roles in the course of the Malmö–Berlin co-production, swapping roles when they perform in the other country and theatre.

Co-production with the Malmö Stadsteater
Invited to the Berlin Theatertreffen 2019

Website of Deutsches Theater Berlin

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