ifs-Film der Woche: Ein Märchen von einer unmöglichen Stelle im Universum

03. Sep. 2020, 10:30 Uhr

#20jahreifs
Anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens stellt die ifs jede Woche dienstags einen #ifsfilmderwoche online vor.

»Ein Märchen von einer unmöglichen Stelle im Universum« (2014) ist der 22. Film der Reihe und Abschlussfilm von Markus Wulf (Drehbuch, Regie, Szenenbild), Dominik Hochwald (Drehbuch), Su-Jin Song (Produktion) und Holger Buff (Schnitt & Sounddesign). Der Spielfilm war nominiert für den Deutschen Kurzfilmpreis, Markus Wulf gewann mit dem aufwändig gestalteten Kurzfilm den Kölner Design Preis 2014.

„Es war einmal ein Mädchen, das hieß Helene. Und weil der Vater König war und die Mutter Königin, musste es Prinzessin sein.“ So beginnt die neunjährige Helene, ihre eigene Geschichte zu erzählen. Immerhin darf eine Prinzessin alles. Eine Freiheit, die sich jedoch schnell als Gefängnis herausstellt – und: Helene bricht aus!

Regisseur und Drehbuchautor Markus Wulf
Markus Wulf wurde in Oldenburg geboren und absolvierte 2014 das Regie-Studium im BA Film an der ifs. Seit über 10 Jahren arbeitet er regelmäßig als Regisseur und Autor für Film, Theater, Oper und Figurentheater. 2020 absolvierte er mit Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes, des DAAD und der Hollywood Foreign Press Association, den Masterstudiengang für Filmregie und Drehbuch an der Columbia University in New York. Seine Kurzfilme, unter anderem gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien BKM, konnten auf nationalen und internationalen Filmfestivals Preise gewinnen. In seinen Arbeiten hinterfragt er humorvoll Ideologien und die Repräsentationen von Macht.

Drehbuchautor Dominik Hochwald
Dominik Hochwald studierte Drehbuch im 5. Jahrgang des BA Film an der ifs. Seit seinem Studium arbeitet er als freiberuflicher Autor und Dramaturg an Serien- und Filmprojekten, Animationsfilmen, Bilderbüchern und Storywelten. Zu seinen Auftraggebern zählen u.a. der Europa-Park, Pantaleon Films und der Coppenrath Verlag. Vor kurzem erschien sein zweites Bilderbuch „Dinosaurier im Freibad“.

Produzentin Su-Jin Song
Su-Jin Song arbeitet als Regisseurin und Creative Producerin für internationale Produktionen zwischen Europa und Asien und ist als Creative Director für Interaktive Medien und Games tätig. Sie studierte Kreativ Produzieren im Bachelorstudiengang Film an der ifs und Game Development & Research im Master-Studiengang am Cologne Game Lab/TH Köln. Su-Jin Song war Stipendiatin der VFF Nachwuchsförderung für Produzenten und wurde von der Robert Bosch Stiftung als Nachwuchsproduzentin sowohl nach Sarajevo als auch nach Amman eingeladen und war 2017 für den Robert Bosch Filmprize nominiert. Mit ihrem Team Fantastic Foe gehört sie seit 2018 zu den New Talents des Business Incubators Cologne Game Farm, wo sie als Autorin und Regisseurin ein Transmedia-Projekt entwickelt. Zu den aktuellen Produktionen gehören eine 8-teilige Webserie „Refugee Roads“, die derzeit auf Joyn.de läuft und der Kurzfilm “Insomnia”, der sich in der Vorproduktion befindet.

Editor & Sounddesigner Holger Buff
Seit seinem Bachelorabschluss 2014 an der ifs im Bereich Editing Bild und Ton arbeitet Holger Buff als selbstständiger Sound Designer an Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilmen, sowie im Bereich Ambisonic / Virtual Reality. 2020 gestaltete er als Supervising Sound Designer den Ton für den Spielfilm „Paradies“ (R: Immanuel Esser), der auf dem 41. Filmfestival Max-Ophüls Premiere feierte. Aktuell gestaltet er den Dokumentarfilm „Eggs, Rocks, Human Being“ (R: Philipp Schäfer) in Binaural Audio (3D-Audio). Neben seiner Arbeit als Sound Designer ist Holger Buff als Dozent und Tutor im Bereich Sound Design, Foleyaufnahme und Foleyschnitt tätig.

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