Ida Fink: Der Tisch – Ein Stück für vier Stimmen und Basso ostinato

21. Feb. 2021, 19:00 Uhr

Premiere der Stream-Version am 21. Februar 2021 mit anschließendem Publikumsgespräch auf Zoom um 20:00 Uhr

Deutschsprachige Erstaufführung durch Vajswerk Berlin 
am 20. Januar 2018 im Haus der Wannsee-Konferenz

Ida Fink: Der Tisch
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Aus dem Polnischen von Ida und Bruno Fink –

Spiel und Film: Charles Toulouse, Laura Mitzkus, Manolo Palma, Heidi Wagner.
Inszenierung: Christian Tietz. Historische Recherche: Ingrid Damerow (Berlin) und Taras Oleksyn (Zbarazh, Lviv)

Aufführungsrechte: Neue Pegasus Medienveralg AG, Berlin

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Publikumsgespräch nach Ida Finks 'Der Tisch': Eine Massenerschießung, die Rechtsprechung und ein Theaterstück.

Mit Ingrid Damerow (Osteuropahistorikerin; Recherche für die DEA im Haus der Wannsee-Konferenz), Dr. Hans-Christian Jasch (Rechtshistoriker; Co-Autor von „Der Holocaust vor deutschen Gerichten“) und dem Ensemble; Moderation Dr. Tina Heidborn (Osteuropahistorikerin und Journalistin).

Zoom-Meeting beitreten (Beginn: 20:00 Uhr)
https://hu-berlin.zoom.us/j/61971545950
Meeting-ID: 619 7154 5950

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War der Tisch nun groß oder klein? Stand er schon da, oder wurde er auf den Platz getragen? Gab es ihn überhaupt? Ist das wichtig? Ist so etwas wichtig, wenn vier Überlebende von einer Selektion und Massenerschießung berichten?

Ida Fink nennt 'Der Tisch' ein Stück für vier Stimmen und Basso ostinato. Die vier Stimmen sind die vier Shoah-Überlebenden; das sich ständig wiederholende Bassmotiv ist das Fragen: was ist passiert, was genau ist passiert, an was wird sich erinnert, wie können damit Täter verurteilt werden.

Ida Fink, selbst Überlebende verschiedener Selektionen, nimmt Zeugenbefragungen für einen Prozess gegen die Täter als Ausgangspunkt für ihr Stück. Für Yad Vashem hatte sie zuvor Interviews mit anderen Überlebenden geführt.

Die deutschsprachige Erstaufführung von 'Der Tisch' fand am 20. Januar 2018 in einem Haus der Täter statt, in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Ein Jahr später zog die Inszenierung auf die Probebühne eines Theaters in Kreuzberg, zum TAK ins Aufbau Haus. Am 21. Februar 2021 ist das Stück nun als Stream zu sehen, in vier selbsteingespielten Filmen der Schauspieler:innen.

Anschließend lädt das Recherchetheater Vajswerk erneut zu einem Publikumsgespräch.

Im Aufbau Haus wurde auf dem Podium über 'Der Genozid von 1942 und der Antisemitismus von 2019' gesprochen. Nun diskutieren zwei Osteuropahistorikerinnen und ein Rechtshistoriker mit dem Ensemble über 'Eine Massenerschießung, die Rechtssprechung und ein Theaterstück'.

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Foto (v.l.n.r.): Charles Toulouse, Heidi Wagner, Laura Mitzkus, Manolo Palma.

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