Gleichstellung und Diversity in der Berliner Jazzszene

12. Jun. 2021, 16:00 Uhr @ Gretchen

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Diskursveranstaltung am 12. Juni 2021 im Rahmen der Jazzwoche Berlin #3

Wie schaut’s aus mit der Gleichstellung der Geschlechter im Jazz? Die „Gender. Macht. Musik“-Studie, welche die DJU 2020 veröffentlicht hat, zeigt in Zahlen, was wir längst wissen: Der deutsche Jazz ist weit davon entfernt divers zu sein und bestehende Machtstrukturen halten das daraus entstehende Ungleichgewicht aufrecht. Die aus der jazzstudie 2016 abgeleitete Meta-Studie beleuchtet die Unterschiede zwischen cis- Frauen und cis-Männern. Aber ist ja eigentlich klar: Diskriminierung bezieht sich nicht alleine aufs Geschlecht. Wenn wir über Sexismus sprechen, müssen wir auch über Rassismus, Klassismus und andere Formen der Diskriminierung, die sich in Ausbeutung, Ausschluss und Machtmissbrauch äußern, sprechen. Und wenn wir das getan haben, was dann? Banden bilden und ran an die Buletten! Es gibt bereits einige Initiativen, die sich des Abbaus diskriminierender Strukturen angenommen haben und Institutionen im Prozess der Demokratiebildung unterstützen. Diese Initiativen vorzustellen und gemeinsam zu erschließen, was es noch braucht, ist Sinn und Anliegen dieses Panels und des darauffolgenden Workshops. Männliche* Mitstreiter sind willkommen!!!

 

Es diskutieren:

 

Mirca Lotz - Forward like waves, Musicwomen Germany (http://www.fwd-like-waves.de/)

Laura Block - Deutsche Jazzunion, Projektleitung Gleichstellung im Jazz (http://www.deutsche-jazzunion.de/uber-uns/geschaeftsstelle/)

Julia Kadel - Musikerin (https://juliakadel.com/music-bands/julia-kadel-trio)

Saskia Lauvaux - Musikerin* (www.schrottgrenze.de)



Moderation:

Friede Merz (https://friedemerzmusic.com/

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