Die Pest mit Audiodeskription

03. Apr. 2021, 20:00 Uhr @ Deutsches Theater Berlin

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Der Stream startet pünktlich um 20 Uhr und läuft in Echtzeit bis ca. 21 Uhr. In Kooperation mit dem Berliner Spielplan Audiodeskription zeigen wir den Stream mit zusätzlicher Audiospur für blinde und seheingeschränkte Menschen.
Der Ticketpreis ist frei wählbar zwischen 1 und 100 Euro. Tickets für diesen Stream sind auf dieser Seite bis 20 Uhr erhältlich. Wir empfehlen einen Log-in mit dem Ticketcode bis 19 Uhr 55.

Informationen zum Ticketkauf und zur Benutzung des Streams findest du hier: Vom Link zum Stream

Hier findest du die akustische Einführung zu Die Pest mit Audiodeskription.

Hier findest du ein Interview mit Schauspieler Božidar Kocevski zu Die Pest mit Audiodeskription.

Bei technischen Schwierigkeiten oder Problemen mit dem Ticketing wende dich bitte an support@dringeblieben.de.

DIE PEST
nach dem Roman von Albert Camus

Mit: Božidar Kocevski
Kamera: Lorenz Haarmann

András Dömötörs Inszenierung von Die Pest hatte im November 2019 in der Box Premiere. Angesichts der Corona-Pandemie hat DT-Ensemblemitglied Božidar Kocevski zusammen mit dem Kameramann Lorenz Haarmann eine Quarantäne-Variante der Arbeit erschlossen.

In der algerischen Küstenstadt Oran bricht eine seltsame Seuche aus. Doktor Bernard Rieux ahnt, was alle anderen für unmöglich halten: Es ist die Pest. Der Ausnahmezustand wird ausgerufen, die Stadt hermetisch abgeriegelt, alle Verbindungen zur Außenwelt gekappt. Bald fordert die Krankheit mehr und mehr Opfer, gigantische Krankenstationen entstehen, später Massengräber. Der Arzt weiß, dass sein Kampf gegen die Seuche aussichtslos ist. Der Bazillus bleibt unbesiegbar, auch wenn die Pest Oran nach neun Monaten so unvermittelt wieder verlässt, wie sie gekommen ist. Albert Camus’ weltberühmter Roman fragt nach der Möglichkeit menschlichen Handelns im Angesicht der Katastrophe. Während des Zweiten Weltkriegs geschrieben, gilt er als Bild für den Kampf der Résistance gegen die Besetzung Frankreichs ebenso wie als zeitlose Auseinandersetzung mit dem metaphysischen Problem des Bösen.

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