Institutionalisierung als probates Mittel zum Aufbau von Resilienz im Bereich des Jazz und der improvisierten Musik?

07. Jun. 2021, 18:00 Uhr @ Studio Börne

Diskursveranstaltung im Studio Börne am 07. Juni 2021 im Rahmen der Jazzwoche Berlin #3 - in Kooperation mit der Deutschen Jazzunion

 

Dieses Panel wird sich mit der Bedeutung von Institutionen im Kunst- und Kulturbereich beschäftigen und danach fragen, ob diese eine besondere Rolle für Krisenfestigkeit, sog. Resilienz, einnehmen können und wie sie dafür gestaltet sein müssen. Dies soll am Beispiel des geplanten Zentrums für Jazz und improvisierte Musik in Berlin diskutiert werden. Kann ein solcher Ort ein nachhaltiger Anker sein für die Akteure der Szene – in Berlin und darüber hinaus? Was sollte eine solche Ankerinstitution leisten – im Hinblick auf die Verortung des Genres „Jazz“ grundsätzlich, aber auch im Zusammenspiel mit anderen Formen aktueller Musik. Was kann eine solche Institution leisten mit Blick auf eine nachhaltige Verstetigung von Förderstrukturen, als Akteur mit Gestaltungsanspruch, als Ort der Repräsentanz, der Vermittlung und Bildung sowie als Ort transdisziplinärer Diskurse?

 

Es diskutieren:

 

Kornelia Vossebein, Projektleiterin, Kuratorin und Beraterin

Gregor Hotz, Geschäftsführer des Musikfonds e.V. (www.musikfonds.de)

Christopher Dell, Musiker, Komponist und Städtebau- und Architekturtheoretiker (www.christopher-dell.de)

Moderation: Shelly Kupferberg, freie Redakteurin und Moderatorin u.a. bei rbbKultur (www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/team/team/shelly_kupferberg.html)

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