Festivalrede

20. Jun. 2021, 17:00 Uhr @ Online-Vorstellung | 21. Internationale Schillertage
21. Internationale Schillertage

Festivalrede

von Karosh Taha
 

»Wenn es einen Grund zum Schreiben gibt, dann um eine neue Sprache, einen neuen Ausdruck für das zu finden, was da ist oder was nicht da ist.« Die Schriftstellerin Karosh Taha widmet sich der Frage, wie das Schreiben als Kunstform auf das Zusammen der Gesellschaft wirkt. Welche Rolle kommt den Schreibenden zu, inwiefern prägen sie öffentliche Debatten? Sie nimmt Schillers »Jungfrau von Orleans« als Ausgangspunkt, um den Widersprüchlichkeiten der Vision von Gemeinschaft nachzuspüren und die vermeintliche Zeitlosigkeit der Klassiker zu überprüfen.

 

Karosh Taha wurde 1987 in Zaxo, Irak geboren. 2018 debütierte sie mit »Beschreibung einer Krabbenwanderung«. Karosh Taha erhielt für ihr Werk bereits zahlreiche Stipendien und Preise, darunter das Stipendium Deutscher Literaturfonds, den Hohenemser Literaturpreis und die Alfred-Döblin-Medaille. Ihr zweiter Roman »Im Bauch der Königin« erschien im Frühjahr 2020.

 

Dauer: ca. 1 Stunde

 

In deutscher Sprache

 

 

Foto: Havin Al-Sindy