MakingOFF#52 Die Elevator Bitches präsentieren: Melpomene

28. Aug. 2020, 18:55 Uhr @ TOR 6 Theaterhaus

Eine Recherche über Gewalt gegen FLINT [Frauen, Lesben, Inter-, Nicht binäre und Transpersonen] und dem daraus hervorgehenden Schmerz

Wo fängt Gewalt an? Welche speziellen Formen von Gewalt gibt es, die mit den Strukturen unserer Gesellschaft zusammen hängen? Wie funktioniert das System, das diese Gewalt hervorbringt? 

Die Elevator Bitches erforschen, wie sie diese Mechanismen auf der Bühne, in Galerien, im öffentlichen Raum, in der Stadt, in der Welt mit künstlerischen, performativen Mitteln sichtbar machen können. Sie untersuchen, wie sie Gewalt und Schmerz vermittelbar und darstellbar machen können, ohne sie zu reproduzieren. 

flausen + Residenz gibt Raum zur freien Forschung. Anders als bei einer Produktion, die auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtet ist, erlaubt die Residenzzeit das offene Ausprobieren. Und Scheitern. Am Ende der flausen-Residenz steht dementsprechend nicht die Premiere einer fertigen Produktion. Stattdessen begehen die Künstler*innen den letzten Forschungsabend mit einem öffentlichen Publikum.
Die Forschungsgruppe gibt Einblicke in "Die Elevator Bitches präsentieren: Melpomene", in ihren Forschungsprozess und stellt Ausschnitte aus ihrem Arbeitsprozess vor, die diskutiert werden können.

Über dieses Forschunggeschehen werden wir mit den Künstler*innen Esther Vorwerk, Paola Pilnik, Naomi Boyce, Sophia Hankings-Evans, Elena Schmidt und Mentorin Nora Amin ins Gespräch kommen.

Die flausen+ Residenz wird gefördert von der Kunststiftung NRW.

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